Was ist das Sprunggelenk

und wo finde ich es?

Das Sprunggelenk ist ein sogenanntes Verbindungsgelenk zwischen Unterschenkel und Fuß. Unterschieden wird dabei zwischen dem oberen Sprunggelenk (OSG) und dem unteren Sprunggelenk (USG). Beide Sprunggelenke zusammen bilden funktionell ein sogenanntes Zylindergelenk.

Wo kann eine Sprunggelenkbandage zum Einsatz kommen?

Besonders bei hohen sportlichen Belastungen, wie Laufen, Springen, Stehen, abruptes Stoppen oder einem Richtungswechsel, muss das Sprunggelenk viel aushalten, sodass häufig Verletzungen auftreten. Dazu gehören zum Beispiel:

 

Für die verschiedenen Gelenke unseres Körpers gibt es spezielle Bandagen.

Diese stabilisieren das Gelenk und schützen den Knöchel bei den fordernden Aktivitäten des Alltags oder beim Sport. Kommt es zu einer Verletzung an Fuß und/oder Sprunggelenk, unterstützen Sprunggelenkbandagen die Regeneration und das Abschwellen.

Wie funktioniert die Sprunggelenkbandage?

Das Kompressionsgestrick der Bandage sorgt für eine Wechseldruckmassage, was die Durchblutung und damit den Heilungsprozess anregt. Das Gelenk wird so gekräftigt. Jedoch können die Sprunggelenkbandagen nicht nur in der Akutphase oder nach einer Verletzung getragen werden, sondern auch zur Prophylaxe beziehungsweise Vorbeugung. Das ist zum Beispiel bei einer bestehenden Bandinstabilität oder chronischen Bandinsuffizienz möglich.

Die Sprunggelenkbandage ist in vielen Fällen so konzipiert, dass sie bequem in Sport- und Alltagsschuhen getragen werden kann. Die elastischen und atmungsaktiven Materialien nehmen Feuchtigkeit auf und leiten diese aus dem Gestrick. So entsteht ein angenehm trockenes und vor allem stabiles Tragegefühl.Für jede Person, jeden Trainingsgrad und jedes Alter gibt es verschiedene passgenaue Sprunggelenkbandagen.

Auch für die übrigen Körperbereiche wie Hand, Ellenbogen, Rücken, Knie und Fuß gibt es spezielle Bandagen.

Sprunggelenkbandage

Bildnachweis: www.medi.de

In unseren Sanitätshäusern führen wir folgende Marken:

Übungen für die Stärkung Ihres Sprunggelenks

Es gibt verschiedene Übungen, die im Rahmen von Prävention oder Rehabilitation das Sprunggelenk unterstützen. Prinzipiell sollten sämtliche Übungen, bei bestehenden Schmerzen oder einer vorliegenden Diagnose, mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten abstimmt werden.

Hier haben wir für Sie ein paar Beispielübungen, die gut in den Alltag integriert werden können, als Übersicht zusammengestellt.

Einbeinstand

Wiederholen Sie die Übung dreimal pro Seite

  • Führen Sie die Übung vor einem Spiegel aus.
  • Stellen Sie sich mit leicht gebeugtem Knie auf ein Bein.
  • Position 20 Sekunden halten.
  • Dann das Standbein wechseln.

 

Hinweis: Um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, können Sie sich mit der Hand an einem Stuhl festhalten oder an der Wand abstützen.

Soll der Schwierigkeitsgrad erhöht werden, schießen Sie Ihre Augen während der 20-sekündigen Haltephase. Alternativ können Sie eine Gymnastikmatte nutzen, um einen unebenen Grund zu imitieren.

Schaukeln

Wiederholen Sie die Bewegung dreißig Mal

  • Setzen Sie sich aufrecht auf einen Hocker.
  • Füße so auf den Boden stellen, dass sich Ihre Sprunggelenke in einer senkrechten Achse unter den Knien befinden.
  • Nun abwechseln von den Zehenspitzen auf die Fersen wippen.

 

Hinweis: Sie können diese Übung rechts und links parallel, oder die Bewegungen entgegengesetzt durchführen. Dabei schulen Sie gleichzeitig Ihre Koordination.

Um die Intensität zu steigern, führen Sie die Übung im Stand aus.

Fußkreisen

Wiederholen Sie die Bewegung insgesamt zwanzig Mal

  • Ausgangsposition wahlweise im Sitzen oder Liegen
  • Heben Sie ein oder beide Beine etwas an
  • Nun lassen Sie die Füße kreisen
  • Nach 10 Umdrehungen wird die Richtung gewechselt.

 

Hinweis: Sollten Sie die Übung mit beiden Sprunggelenken gleichzeitig ausführen, können Sie zusätzlich die Koordination trainieren, indem Sie beide Füße mal in die gleiche Richtung kreisen lassen und mal entgegengesetzt.

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